die Vögel vor meinem Fenster


6. März 2016
Im Dezember und Januar waren einige Fotos von Spatzen und Meisen auf der Startseite.

Vor allem bei den Fotos, wo die Vögel in die Kamera sehen, kamen Anfragen von Euch, wie ich das gemacht habe.
Ich hab im richtigen Moment ausgelöst! ;-)
Okay, es war etwas aufwendiger ...
Die Vögel wohnen schon lange in den Hecken und Büschen und ich füttere sie seit einigen Jahren. Bisher hatte ich immer wieder das Problem, wenn dann die Kamera da stand, waren die Vögel weg.
In einem Film von Andreas Kieling verrät der den "Flaschentrick". Wenn er nicht in seinem Tarnzelt ist, steckt er eine Glasflasche falschrum in die Öffnung für das Objektiv. Egal ob er da ist oder nicht, es glänzt dort etwas. Dadurch bemerken die Vögel keine Veränderung.
Also hab ich im Dezember die Kamera mit Objektiv (und ohne Deckel) tagelang am Fenster stehen gelassen. Irgendwann war sie für die Vögel normal und ich brauchte nur noch mit Fernauslöser auszulösen.
Es ist schwierig, Vögel auf irgendwelchen Ästen zu fotografieren, weil sie ständig von einem Ast zum andern hüpfen. Ein Meisenknödel ist ein guter "Fixpunkt". Man kann die Schärfe einstellen und den Autofokus dann ausschalten.
Die Vögel schwingen mit dem Meisenknödel. Deshalb sollte die Belichtungszeit mindestens 1/500 Sek. sein.
Während die Vögel fressen, sehen sie sich immer wieder um - und dabei gelegentlich auch zur Kamera. So sind u.a. die beiden Fotos entstanden.


von Sabine Unterderweide am 12.06.2016 14:29

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